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Neuauflage

Die Zweite in Herrieden-Stadel

13.10.2011 • Kategorie: Aktuelles

KTW-Messe_01Ende Juli 2011 fand auf dem Fluggelände des FMSG Herrieden-Stadel die zweite Klapptriebwerksmesse statt. Letztes Jahr erstmals ins Leben gerufen von Walter Peter, seines Zeichens Fachreferent für die Motorsegler beim Deutschen Modellflieger Verband, konnte sich die Messe bereits in diesem Jahr steigern.

Es kamen sowohl mehr Aussteller als auch mehr Besucher an allen drei Messetagen. Selbstverständlich waren wieder alle etablierten Klapptriebwerkshersteller mit ihren Infoständen und Teampiloten vor Ort und flogen ihre Produkte ausgiebig vor. Nach den Flügen standen Piloten und Hersteller den Besuchern ganz ausführlich Rede und Antwort und genau dies macht die Messe für das Fachpublikum auch so attraktiv.

Die Neuen

Doch es sind auch neue Firmen und Institutionen, wie zum Beispiel Modellbau Egger und die Motorsegler-IG zur Messe hinzugekommen und haben dadurch dessen Bandbreite weiter erhöht. Modellbau Egger aus Österreich hatte eine ASW-15 und eine DG-1000, beide im Maßstab 1:3 mit dabei. Beide Maschinen waren elektrisch motorisiert und insbesondere die in Voll-GFK-Bauweise gefertigte DG-1000 sorgte für großes Interesse bei den Besuchern.

KTW-Messe_02Die Motorsegler-IG, namentlich durch das Urgestein der Motorseglerszene Irmin Barnert vertreten, zeigte mit mehreren Modellen, dass die so genannten Reisemotorsegler durchaus auch eine attraktive Modellgattung darstellen. In der Motorsegler-IG sind beide Sparten gleichermaßen, die der Reisemotorsegler und die der Superorchideen mit Klapptriebwerk, vertreten. Hier gibt es spezielle Treffen, regen Erfahrungsaustausch und viele Gleichgesinnte, mit denen man fachsimpeln kann.

Leistungsschau

Ebenfalls sehr attraktiv waren die Neuheiten der bereits auf der letztjährigen Messe vertretenen Firmen. So hat zum Beispiel Isabella Fischer (www.schutztaschenfischer.de) ihre Pilotenpuppen nochmals detailgetreuer umgesetzt, was sich insbesondere an den lebendig wirkenden Gesichtern mit fein konturierten Händen zeigt.

Jürgen Schmierer zeigte neben seinem Angebot an Voll-GFK-Modellen, den ersten Prototypen einer neuen Klapptriebwerksmechanik für kleinere Modelle. Ebenfalls eine neue Klapptriebwerksmechanik gab es bei Dr. Thoma zu sehen. Die Orbis 2.0 ist für Modelle bis 25 Kilogramm Abfluggewicht ausgelegt. Die Mechanik baut extrem niedrig.

Das Grundkonzept wurde vom bewährten Dr. Thoma-Triebwerk übernommen. Auch hier wird ein Außenläufermotor auf einer geschwungenen Bahn aus dem Rumpf herausgefahren, in der Endstellung schwenkt der Motor samt Luftschraube in die Startstellung um zirka 90 Grad. Besonders hervorzuheben ist hierbei auch das zügige Ein- und Ausfahren des Triebwerks.

KTW-Messe_03Als Hersteller von Klapptriebwerkssteuerungen zeigte Dirk Merbold, dass er für nahezu alle Klapptriebwerkstypen die passende Steuerung im Angebot hat. Neben einer Automatikfunktion bietet die Steuerung auch die Möglichkeit, die Motordrehzahl manuell zu bedienen. Damit ist dann auch ein vorbildgetreues Rollen zur Startstelle oder ein Rückrollen zum Piloten nach der Landung möglich. Als Nebenprodukt hat er eine programmierbare Sicherung für KTW-Modelle entwickelt. Diese lässt sich auf einen bestimmten Strom programmieren und bei Überschreitung des Werts wird der Akku vom Steller getrennt. Da in der Elektronik ein Stromsensor verbaut ist, kann der Stromwert auch über Telemetriesysteme an den Sender zurückgemeldet werden. Ein eingebauter Blitzschutz ist die dritte Funktion dieser Neuheit im Bereich Zubehör.

Balanceakt

Doch damit zurück zu den eigentlichen Klapptriebwerken. Überaus beeindruckend war, wie problemlos die Technik mittlerweile funktioniert. So verliefen alle Flüge reibungslos, wobei die Piloten beim Start wegen des heftigen Crosswinds alle Hände voll zu tun hatten, um ihr Flugmodell geradlinig auf der Piste zu halten. Es ist eben doch viel Fingerspitzengefühl erforderlich, um einen Segler beim Start quasi auf dem Hauptrad zu balancieren.

Die beiden Routiniers der Klapptriebwerks Szene, Florian Schambeck und Michael Franz, zeigten mit ihren Formationsflügen einmal mehr, was den Reiz des Klapptriebwerksfliegens mit Großseglern ausmacht. Die weichen, gut aufeinander abgestimmten Flüge mit ASG29 und ASH25 sorgten für die eine oder andere Gänsehaut bei den Zuschauern. Wer es gerne etwas zackiger angeht, der kam spätestens bei den Flügen von Paritechs TurbinenDG303 auf seine Kosten. So ließen sich die Highlights immer weiter fortführen. Doch am besten schaut man sich das Geschehen auf der nächsten Klapptrieb werksmesse 2012 einmal live an.KTW-Messe_04

DM-Motorsegler 2011

Semiscale u. Sportklasse

19.7.2011 • Kategorie: Aktuelles, Ergebnisse

3127

Ausschreibung DM Semiscale Motorsegler 2011

Ergebnis

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